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Willkommen beim Kunstrasenprojekt des FSV Steinbach

Nach dreijähriger Planungsphase konnten wir im September 2015 unseren neuen Kunstrasenplatz mit einer großen Feier endlich einweihen.

Unser alter Hartplatz glich an trockenen Tagen eher einer Staubwüste als einer Sportstätte, bei Regen verwandelte er sich in eine Seenlandschaft – einen zeitgemäßen Sportplatz zum Trainieren und Spielen stellte er schon lange nicht mehr dar.

Und so bildete sich im Frühjahr 2012 ein Team von FSV‘lern, das es sich zum Ziel gesetzt hatte, an dessen Stelle einen modernen Kunstrasenplatz zu errichten. Hierbei galt es, zwei Aufgaben zu meistern: einerseits das vom Bürgermeister geforderte Eigenkapital von mindestens 50.000 € zu beschaffen, andererseits eine politische Mehrheit für das Projekt herzustellen.

Zum Gelingen des ersten Punktes trugen eigene Aktionen (z.B. Sponsorenläufe, ein Spiel gegen die Eintracht Traditionsmannschaft) genauso bei wie die vielen, vielen Spenden durch Einzelpersonen, Steinbacher Gewerbetreibende oder auch regionale wie z.B. die Mainova AG als mit Abstand größten Spender! Der FSV Steinbach möchte sich bei allen Spendern für ihre Unterstützung bedanken!

Die Steinbacher Kommunalpolitik zeigte sich auf Grund der finanziellen Situation der Stadt zunächst gespalten hinsichtlich einer städtischen Beteiligung. Lediglich zwei Parteien stellten sich von Beginn an hinter die Idee. Insofern ist es nicht allzu verwunderlich, dass es exakt zwei Jahre brauchte, bis wir die notwendige, dritte Fraktion von den Vorteilen eines Kunstrasenplatzes überzeugen konnten.

Aber mit dem Beschluss der Stadtverordneten im Frühjahr 2014 waren noch längst nicht alle Hürden überwunden. Noch genau drei Mal sollten wir erhebliche finanzielle Rückschläge erleiden, die unser Vorhaben beinahe zum Scheitern verurteilt hätten.

Angefangen hat es mit der Reduzierung des Landeszuschusses von 80.000€ auf 70.000 €. Weiter ging es mit unerwartet hohen Angeboten im Rahmen der Ausschreibung und dann auch noch zusätzliche, nicht vorhersehbare Baukosten. Trotz dieser mehr als ungünstigen Voraussetzungen ist es uns tatsächlich gelungen -, unser gemeinsames Projekt und dies, ohne dass die Stadt Steinbach hierzu zusätzliche Mittel aufgewendet hätte.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei allen unseren Unterstützern bedanken. Sie alle namentlich zu nennen, ist unmöglich, aber auf der Spenderliste sind sie namentlich genannt.

Trotzdem wollen wir unseren Architekten Claus Heide nennen. Er hat es unter schwierigsten Umständen und trotz fast leerer Kassen der Stadt und des Vereins immer wieder verstanden, seine Planungen an die Realität anzupassen. Wenn man bedenkt, wieviel Geld andere Kommunen im Hochtaunuskreis für den Bau eines vergleichbaren Platzes ausgegeben haben oder ausgeben werden, ist das Ergebnis für einen Gesamtpreis von 400.000 € außerordentlich bemerkenswert.

Des Weiteren möchten wir uns bei Lars Knobloch bedanken, der uns in vielfacher Funktion unterstützt hat: als privater Spender, als Geschäftsführer eines Steinbacher Unternehmens und in seiner politischen Funktion. Und als wir in der Bauphase nach einer Trainingsmöglichkeit für unsere Seniorenmannschaft gesucht haben, durften wir dann auf seine Initiative hin auch noch als Gäste in Stierstadt trainieren.

Last but not least darf selbstverständlich unser Bürgermeister Dr. Stefan Naas in dieser Reihe nicht fehlen. Als „bekennender Nichtfußballer“ hat er unser Vorhaben trotzdem immer wieder unterstützt und gefördert. Auch mitunter harte Verhandlungen um den geforderten Nutzungsvertrag konnten nicht verhindern, dass unser Umgang von großem Respekt und Verständnis füreinander geprägt war und ist. Gerade in den vorhin beschriebenen schwierigen Situationen, in denen der Bau mehrfach auf der Kippe stand, hat er uns mit seinen Ideen und Kontakten immer wieder geholfen.

Mittlerweile sind 5 Monate ins Land gezogen und wir konnten die Vorteile eines Kunstrasenplatzes unmittelbare genießen. Ob Jugend oder Senioren, der Kunstrasenplatz erfreut sich hoher Beliebtheit. Spiele oder Trainingseinheiten, die vor einem Jahr noch auf Grund der Witterungsbedingungen ausgefallen wären, konnten in dieser Saison stattfinden. Bis zu den Herbstferien konnten die Mannschaften auch auf 2 Plätzen trainieren, was die zuvor doch sehr eingeschränkten Trainingsbedingungen verhinderten. Aber auch unsere Gäste waren sehr angetan von unserem Kunstrasen. Der Platz ist sicherlich für FSV und auch die Stadt Steinbach ein Aushängeschild.

Das Gelingen des Projektes zeigt, dass man, wenn man will, gemeinsam - Stadt und Verein - auch bei klammen Kassen Ziele erreichen kann.

Wir sind überzeugt, nun ein tolles Fundament für die weitere Zukunft des FSV Steinbach und somit auch in erster Linie für unsere Kinder und Jugendlichen gelegt zu haben.

Aktualisiert ( Dienstag, den 16. Februar 2016 um 15:09 Uhr )

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16.08.2015
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